Soziales
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Lebensmittelwertschätzer Nachhaltig denken - Lebensmitteln "von gestern" mehr Wertschätzung schenken

Projekt Internetportal www.lebenmittelwetrtschaetzer.de: „Nachhaltig denken – Lebensmitteln ‚von gestern‘ mehr Wertschätzung schenken“

 Auslöser, die mich angeregt haben, mich dem Thema „Lebensmittelwertschätzung/-rettung“ zu widmen:

Von 2015 bis 2019 habe ich ein Schulprojekt am Abendgymnasium Sophie Scholl in Osnabrück  geleitet (vgl. https://abendgymnasium-os.jimdo.com/schulleben/umweltschule-in-europa/ mit den darunter stehenden Rubriken und https://abendgymnasium-os.jimdo.com/schulleben/arbeitsgemeinschaften/umweltschulag/).

Wir haben in der Schule folgende Handlungsfelder bearbeitet:

No Waste Food/Food Waste – Wir tun etwas dagegen – Don’t waste, but taste

„Weg mit Plastik“ – So geht es auch.

 Meine Ziele:

Es ist nicht beabsichtigt, Lebensmittel zu sammeln, die vielleicht ansonsten in der Tonne gelandet wären und si zu verteilen. Das machen viele Organisationen, so die Tafeln und Foodsharern wirklich bewundernswert und mit einem Superengagement hervorragend. Ich möchte weiter unten ansetzen und zunächst die Mitmenschen für die Wertschätzung von Lebens- und Nahrungsmitteln sowie letztendlich auch Naturressourcen allgemein zu sensibilisieren, beginnend bei der effektiven Nutzung von Lebensmitteln, so auch solchen, die nicht mehr den gängigen Verkaufskriterien entsprechen, aber noch bedenkenlos genießbar sind.

Bei meinen schon seit geraumer Zeit laufenden Recherchen und Vorbereitungen fiel mir auf, dass beispielsweise in Nordrhein-Westfalen vorwiegend Bäckereiketten existieren die regelmäßig Vortagsbrot anbieten. Das vermisste ich hier im Raum und kam auf die Idee, ein Internetportal als Datenbank zu entwickeln, in der Händler von Waren aus dem Gruppen: MHD-Ware, „Gutes von gestern“, Sonderposten- und Werksverkauf“ ihre Firmendaten gegen eine einmalige Gebühr listen lassen können. Auf diese Datenbank kann dann jeder Privatverbraucher zugreifen und sehen, wo er ggf. in seinem Wohnumfeld einen geeigneten Händler finden kann.

Projekt „Nachhaltig denken -  ‚Lebensmitteln von gestern‘ mehr Wertschätzung schenken:

Mit der Internetdatenbank www.lebensmittelwertwertschaetzer.de (2. Arbeitsfassung ist online), in der Anbieter von MHD-Ware, "Gutem von gestern", Sonderposten-/Werksverkaufhändler ihr Angebot gegen eine Gebühr vorstellen  können, möchte ich diese Unternehmen und den Privatkunden, also "normalen" Verbraucher zusammenführen. So soll der Privatkunde potenzielle Händler  - im Idealfall in seinem Wohnumfeld - finden, die Lebensmittel aus den genannten Sparten preisgünstig vor dem Hintergrund des wertschätzenden, nachhaltigen Umgangs mit Lebensmitteln anbieten. Dieses Projekt soll keine Konkurrenz zu den bundesweit tätigen "Tafeln" sein, sondern ist als Ergänzung gedacht, die es dem Verbraucher ermöglicht, auf der Basis seiner eigenen lebensmittelwertschätzenden Motivation etwas zu bewirken. Zudem erfordert diese  Nutzung eines offenen Angebots bei Händlern aus den genannten Rubriken kein sich als "bedürftig outen müssen". Diese Hemmschwelle wäre bei Kunden, die sich ansonsten an die "Tafel" wenden müssten, zu erwarten. Die Listung meiner Kunden soll in drei Kategorien erfolgen, die preislich je nach Informationsgehalt über deren Angebot/Firma gestuft ist. Mit der Geschäftsstelle (Geschäftsführerin Frau Schulz) der Tafel Deutschland besteht ein Kontakt schon im Sinne einer Absprache dahingehend, als ein gewisser Prozentsatz meiner potenziellen Einnahmen  an die Tafel Deutschland abgeführt werden, um deren Arbeit eben nicht mit Naturalien zu unterstützen, sondern Gelder bereitzustellen für z. B. Fahrzeuge, bezahlte Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter. Ich arbeite somit halb karitativ. Des Weiteren sollen über einen Button auf meiner Homepage Links zu Initiativen aufgenommen werden, die sich demselben Ziel wie ich verschrieben haben und im Austausch meine Homepage erwähnen. Meine Kundenaquise läuft seit ein paar Wochen intensiv. Erste Einträge werden als Mustereinträge gratis erfolgen müssen. Die o. g. Homepage wird von einem professionellen Webdesigner gemäß meiner Wünsche sukzessive aufgebaut. Eine Facebookseite als "Lebensmittelwertschätzer" liegt bereits vor. Darin ist ein Forum zum Austausch mit „Gleichgesinnten“ geplant.

Des Weiteren ist langfristig vorgesehen, zunächst im privaten Kreis, für kleinere Vereinsfeiern u. ä.("Mund-zu-Mund-Propaganda"), die Herstellung kalter Platten, z. B. mit belegten Schnitten, Brötchen etc. mit "Gutem von gestern" zu organisieren (Beschaffung der Lebensmittel, ggf., Vermittlung eines Herstellers). Die Sinnhaftigkeit meiner Erweiterung stellte sich bereits 2016 heraus, als das Abendgymnasium Sophie das erste Mal als Umweltschule ausgezeichnet wurde und mit Studierenden meiner Schule und einem Osnabrücker Bäcker zusammen ein Schnittchenbuffet mit „Gutem von gestern“ bei der Auszeichnungsveranstaltung am 13.9.2017 gereicht wurde. Für die nächste Veranstaltung dieser Art am 1.10.2019 in der Universität Osnabrück wurde ich privat gebeten, das Gleiche noch einmal für ca. 350 Gäste (Schnittchenbuffet zur Begrüßung) zu organisieren. Diesen Auftrag werde ich erfüllen.

Alleinstellungmerkmale des Projekts:

 Insbesondre die App „Too good to go“ geht in meine Arbeitsrichtung. Mein Projekt unterscheidet sich jedoch davon deutlich und besitzt Alleinstellungsmerkmale. Die App ist nur per Smartphone zugänglich. Meine Datenbank listet zwar ebenso verschiedene Sparten zur Lebensmittelwertschätzung/Rettung zudem  in die Richtung arbeitende Kooperations-Initiativen auf, mit denen eine Verlinkung unserer  Internetadressen erfolgen wird. Meine Datenbank wird einfach per Anklicken der einzelnen Rubriken in meinem Internetauftritt, also ohne Notwendigkeit eines Smartphones, abrufbar sein. Sie gibt auch nicht die tagesaktuellen Angebote an, sondern sagt grundsätzlich aus, wo es MHD-Ware etc. zu kaufen gibt. Damit ist auch  ein regionaler Aspekt verbunden, denn so kann der Privatverbraucher erkennen, wo/ob in seinem Wohnumfeld etwas Gutes zu bekommen ist. Langfristig ist auch die Integration einer geografischen Karte vorgesehen. Noch ist die Seite Schritt für Schritt im Werden. Ich sehe mein Projekt als privatkundenorientierte Ergänzung sowie Alternative zu herkömmlichen Übersichten. Damit ist ein anderer Nutzungswert und ein anderes Handling möglich als z. B. mit der o. g. App, die ich spitzenmäßig finde und auch sehr schätze.

 Sukzessive Anpassung der Homepage im Hinblick auf Layout und Nutzung seitens der Anbieter und Privatkunden:

 ·        Zuweisung der Gold-, Silber- und Bronzeeinträge zu den einzelnen Anbieterkategorien

·        Entwicklung einer Registrierungsmöglichkeit für Anbieter, so dass nur sie Zugriff auf ihren Firmeneintrag haben und somit für die inhaltliche Gestaltung alleine verantwortlich sind

·        langfristig Integration eiern Karte, auf der die Anbieter verzeichnet sind, um so mehr für Regionalität zu sorgen

Bereits erfolgte bzw. vorgesehene Werbemaßnahmen und Veranstaltungen, wo ich mein Projekt vorstellen kann:

 Anschreiben an ca. 450 Händlern (schwerpunktmäßig Bäcker und Fleischer) aus nahezu allen Lebensmittelsparten einschließlich Tankstellen, die Snacks anbieten

·        Facebookseite

·        Postkarte

·        15.9.19: Tag der offenen Tür im „Boomgardenpark“ von Eckart Brandt in Helmste/Deinste mit Infostand und eiern Spielskzion mit  Kindern, mit denen ich das von mir das zur Lebsnmittelwertschätzung und –rettung anregenden Spiel „Ich bin doch nicht von gestern“ spielen werde.

·        1.10.2019: Vorstellung des Projekts im Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung der neuen Umweltschulen