Soziales
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Aufsuchende Altenarbeit Hausbesuche Nachbarschaftshaus Marßel e.V

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich bin Christina Mehrtens von der Aufsuchenden Altenarbeit Hausbesuche in Marßel

Es geht darum, dass mich eine Angehörige auf Spenden angesprochen hat, um mich zu unterstützen, da sie selbst als Angehörige betroffen ist.

Sie pflegt ihre Mutter und ihre Tante und ich unterstütze das Ganze mit meinen beiden Projekten (Aufsuchende Altenarbeit & Kulturelle Auszeit für Pflegende Angehörige).

Deshalb wende ich mich an Sie und Bewerbe mich für NP Hilft.

Mein Anliegen ist es, das ich meinen Ehrenamtlichen Helfern eine kleine Freude machen kann, da meine Projekte zwar von der Senatorin gefördert werden, aber meine Ehrenamtlichen Helfer die sich wirklich sehr großzügig Engagieren, keine Aufwandentschädigung bekommen, ich Erstatte die Fahrtkosten und biete meinen Helfern Fortbildungen/Weiterbildungen an, das sind die Möglichkeiten die ich habe, aber ich möchte es meinen Helfern mit den begleiteten Menschen ermöglichen ein schönes Sommerfest für alle zu organisieren, denn sie haben Anerkennung verdient.

Ich hoffe sehr, dass Sie das genauso sehen wie ich und mich dabei unterstützen können.

Ich Stell Ihnen gerne einmal die Aufsuchende Altenarbeit vor.

 

Das Projekt wird gefördert durch:

 

Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport stellt finanzielle Mittel für die Aufsuchende Altenarbeit – Hausbesuche Marßel zur Verfügung. Träger ist das Nachbarschaftshaus Marßel e.V

Das Projekt ist bis 31.12.2019 gesichert und muss am Ende des Jahres neu beantragt werden.

Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport stellt weiterhin die Mittel bis Ende 2019 zur Verfügung.

Standort

Ich (Christina Mehrtens) bin jetzt seit einem Jahr und fast 4 Monaten bei der Aufsuchenden Altenarbeit in Marßel, in diesem fast über einem Jahr ist die Aufsuchende Altenarbeit sehr gewachsen. Des Weiteren stellt das Nachbarschaftshaus Marßel e.V die Räumlichkeiten zur Verfügung.

Hier im Nachbarschaftshaus Marßel e.V finden auch die regelmäßigen treffen mit den Freiwilligen statt und teilweise auch die Treffen der Kooperationspartner.

Ziele der Aufsuchenden Altenarbeit-Hausbesuche

Die angestrebten und handlungsleitenden Ziele

stellen sich wie folgt dar:

 

  • Vermeidung von Vereinsamung
  • Stärkung der sozialen Beziehungen,
  • Förderung und Unterstützung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
  • Abbau von Hemmschwellen und Schamgrenzen
  • frühzeitige Hilfsangebote, um die Ausprägung von Hilfe- und/oder Pflegebedarf zu

             verzögern oder zu verhindern

  • den Verbleib in der eigenen Häuslichkeit so lange, wie möglich zu erhalten
  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Kontaktaufnahme und vermehrte Einbindung von Migranten im Stadtteil
  • Stärkung von nachbarschaftlichen Beziehungen
  • Stärkung von Bürgerschaftliches Engagement
  • Findung von Freiwilligen
  • Transparenz der Arbeit der Aufsuchenden Altenarbeit

Zielgruppe und Zugänge zur Zielgruppe

Die Zielgruppe ist schwerpunktmäßig ältere Menschen ab 75 Jahre im Stadtteil

Marßel. Ausnahmen sind im Einzelfall selbstverständlich möglich. Mit der Aufsuchenden Altenarbeit - Hausbesuche werden Menschen erreicht, die sich nicht selbst früh genug um Hilfen und Unterstützung bemühen können, die sozial isoliert leben und zu vereinsamen drohen. Menschen, die aus Scham keine Hilfen annehmen können oder möchten, die in der häuslichen Umgebung zu verwahrlosen drohen oder/und an Körper, Seele und Geist zu verwahrlosen drohen und oft aus eigener Kraft nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können und hier Unterstützung benötigen.

Es sind aber zum großen Teil auch älteren Menschen, die sich wünschen wieder aus ihrer Häuslichkeit heraus zu kommen, um Kontakte zu anderen Menschen zu bekommen und zu pflegen. Gespräche zu führen und sich in den Stadtteil zu integrieren.

Der Zugang zur beschriebenen Zielgruppe funktioniert hier in Marßel durch die Nachbarschaften. Angehörige die auf die Aufsuchende Altenarbeit aufmerksam werden durch die Presse oder auch mittlerweile durch Sozialmedia (Facebook, Intragram).

Freiwilligenengagement

Im Jahr 2018 engagierten sich 8 Frauen und 5 Männer, insgesamt also 13 Freiwillige in der Aufsuchenden Altenarbeit Marßel.

Davon waren alle 13 Personen regelmäßig im Besuchsdienst, haben Arzt besuche begleitet oder zu Veranstaltungen. Es wurde zusammen mit den Freiwilligen eingekauft und waren shoppen in Vegesack oder in der Bremer Innenstadt.

Der heutige stand bis zum 01.März 2019 sind es nun 10 Frauen und 7 Männer, man sieht auch hier das die Aufsuchende Altenarbeit ständig wächst, so wie an den Freiwilligen und den älteren Menschen hier im Quartier.

Alle 4 bis 8 Wochen findet ein regelmäßiger Austausch zwischen den Freiwilligen statt. Es nehmen regelmäßig insgesamt 8-10 Personen statt. Das Themenfeld ist unterschiedlich aufgebaut, es gibt teilweise Wünsche und Anregungen, was sich die Freiwilligen wünschen als Thema. Frau Beatrix Jantzen und Ich (Christina Mehrtens) nehmen immer daran teil.

Es werden auch Zwischengespräche geführt, wenn Bedarf besteht.

Es werden immer mehr Freiwillige Aufmerksam auf die Aufsuchende Altenarbeit, trotz alle dem ist es schwierig die Freiwilligen zu motivieren dabei zu bleiben, es bedeutet immer wieder auch an die Freiwilligen zu denken, denn Ohne Freiwillige ist es sehr schwierig alles zu Managen.

Was sehr positiv ist, dass meine Freiwilligen hier im Quartier Marßel auch andere Freiwillige mitbringen und für die Aufsuchende Altenarbeit werben

Altersgruppen

Die meisten Teilnehmer sind in der Altersgruppe zwischen 75- 93 Jahren. Ein Zugang zu Migranten ist aufgrund ihrer internen Strukturen erschwert, da sie meistens in ihren Familien aufgefangen werden. Hilfe von außen ist für die Familien beschämend und würde bedeuten, dass die Familienstruktur innerhalb dieser Familie nicht mehr funktioniert. die Kooperation mit den Kirchengemeinden, fängt es langsam an einen Kontakt herzustellen, denn hier in Marßel leben viele verschiedene Menschen aus vielen Verschiedenen Ländern.  Diese Länder sind mittlerweile sehr stark vertreten (Polen, Russland, Marokko, Türkei).

Es wird stätig an der Kommunikation gearbeitet, sodass ich mittlerweile Freiwillige gefunden habe, die für mich Übersetzten, damit ich auch zu den Migranten einen Zugang finde.

Viele der Älteren Menschen leben von der Grundsicherung und haben meist schon einen Pflegegrad, die Älteren Menschen haben auch einen Pflegedienst und eine Haushaltshilfe und brauchen daher mehr Unterstützung im Alltag.

Schlusswort

Es ist weiterhin ein großes Anliegen der Aufsuchenden Altenarbeit/Hausbesuche Marßel zu verdeutlichen, wie vielschichtig sich das Thema „Prävention im Alter“ allgemein darstellt. Die Akquirierung von Freiwilligen, die Mobilität von älteren Menschen in Marßel steht zum jetzigen Zeitpunkt für uns im Vordergrund der Arbeit.

Die Aufsuchende Altenarbeit erfährt weiterhin im Stadtteil einen großen Zuspruch und hat sich sehr etabliert.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Herzliche grüße

Nachbarschaftshaus Marßel e.V

Aufsuchende Altenarbeit/Kulturelle Auszeit pflegende Angehörige 

Christina Mehrtens

Helsingborgerstr.36

28719 Bremen

0421/63 60 69 8