Sport
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Aufbau eines Sportmuseums der Hansestadt Stendal „Sport verbindet! Miteinander – Füreinander“.

Der Sport in der Hansestadt Stendal hat eine lange und durchaus wirksame Tradition. Der organsierte Sport in Stendal begann bereits im Jahr 1815. In allen Epochen der deutschen Geschichte nahm der Sport auch und besonders in Stendal eine wichtige Rolle ein und führte Menschen und ihre Ideen und Vorhaben zusammen. So gab es vor geraumer Zeit auch die Idee die Sportgeschichte unserer Region erlebbar zu machen und eine kontinuierliche Forschungsarbeit zu entwickeln.

Ein erstes Ergebnis waren einige Sportausstellungen in den vergangenen Jahren. Diese Ausstellungen erhielten eine sehr große Resonanz bei den Bürgern. Uns haben das Interesse, die Mitarbeit und die vielen Erzählungen der Menschen aller Altersgruppen beeindruckt. Zahlreiche Kontakte in der Stadt und der Region, aber auch in ganz Deutschland und sogar international wurden bereits geknüpft.

Als erstes Ergebnis der sporthistorischen Forschungsarbeit konnte bereits mit Hilfe von Spenden vieler Bürger und Firmen das vergessene Jahn-Denkmal in Stendal gerettet und restauriert werden.
Als Folge des großen Erfolges der Sportausstellungen entstand die Idee ein Sportmuseum aufzubauen. Das ehrenamtliche Team, das den Aufbau des Sportmuseums organisiert und gestaltet, erhielt bereits große Beachtung und Anerkennung aus der Bevölkerung. Viele Dokumente, Zeitungsartikel, Fotos, Urkunden, Statistiken, Medaillen, Pokale und Sportgegenstände wurden dem Team bereits übergeben. Diese Übergaben beschränken sich nicht nur auf die Stadt und Region, sondern selbst Weltrekordler und internationale Athleten haben schon Sporthistorisches gespendet.

Wir verstehen uns nicht nur als reines Museum, sondern auch als besondere Begegnungsstätte, die alle Bevölkerungs- und Gesellschaftsschichten zusammenbringt. Obwohl wir erst am Anfang des Aufbaus stehen, haben wir schon Begegnungen u.a. mit zwei Partnerstädten der Hansestadt Stendal, anlässlich des größten in Deutschland organisierten internationalen Seniorenmehrkampfwettbewerbs „Hanse-Cup“ und mit vielen Spendern von historischen Sportmaterialien organisiert.
Besonders am Herzen liegt uns das Miteinander mit den Zeitzeugen. In der Vorbereitung ist deshalb bereits ein regelmäßiger Stammtisch mit historischen Sportgrößen aus Stendal, Deutschland und dem Ausland.

Nach unserer Auffassung hat dieses Projekt Vorbildcharakter, weil Menschen unterschiedlicher Altersgruppen zur aktiven Mitarbeit angeregt und gewonnen wurden. Diese Möglichkeit der zeitweisen ehrenamtlichen Mitarbeit wird besonders von den Älteren wahrgenommen, da sie sich nicht dauerhaft an einen Verein binden wollen. Dieses zeitweise Engagement führt wieder zur erweiterten Kommunikation und zum Gefühl des „Gebrauchtwerdens“. Ferner ergibt sich die Vorbildwirkung durch gewisse Einmaligkeit.

Um ein entsprechendes museales Interieur für unsere Besucher zu bieten und die zahlreichen sporthistorischen Materialien entsprechend zu präsentieren, sind wir allerdings als ehrenamtliches Team auf Unterstützung angewiesen. Deshalb sind wir für jede Form der finanziellen Unterstützung sehr dankbar.